3D-Modelle gestalten mit Photoshop

Adobe Photoshop für 3D-Druck Modelle? Moment…

Es stimmt, dass Photoshop bisher nur kleine Schritte in Richtung 3D-Modellierung gemacht hat, doch das soll sich in Zukunft ändern. Gegenwärtig ist Adobes Photoshop kein unbekanntes Gesicht, wenn es um Bildbearbeitung jeglicher Form geht. Egal, ob Profi oder Heimanwender, als de facto Standardsoftware hat Photoshop stets Innovation innerhalb der Branche angeführt und daher ist es keine Überraschung, dass der Softwaregigant aus San José, Kalifornien, nun auch in die wachsende 3D-Modellierungsbranche drängen will.

Gemeinsam sind wir stark

Das dachte sich Adobe wohl auch, denn der Vormarsch in neues Gebiet soll nicht alleine stattfinden. Stattdessen suchten sich die Kalifornier Unterstützung innerhalb der Branche und zwar keine Geringeren als i.materialise, einem der größten 3D-Druckservice Anbieter. Photoshop verspricht mehr als 100 verschiedene Oberflächen und Materialien, um das eigene 3D-Modell so realistisch und individuell wie nur möglich zu gestalten. Verwirrend? Dachten wir zunächst auch, doch i.materialise hat in einem Tutorial-Video alle wichtigen Tools und Möglichkeiten zusammengefasst, inwieweit man die Oberflächenstruktur seines persönlichen 3D-Modells bearbeiten, verschönern oder einfach nur einzigartig machen kann.

Was sind die Möglichkeiten, die Photoshop mir bietet?

Bekannte Tools und Bearbeitungsmöglichkeiten werden dem ein oder anderen bestimmt über den Weg laufen. Bearbeiten der UV-Skin oder Brushes in verschiedenen Größen und Farben sind bereits bekannt, doch auch mit Neuem lockt Adobe. Angepasst an die Bedürfnisse der Modellierung im 3D-Druck kann das Modell in verschiedenen Ansichten wiedergegeben oder entlang der X,Y und Z-Achse aufgeschnitten werden um Einblicke in das Innere zu gewähren. Das eigentlich Schöne an der „Vermählung“ 3D-Modell und Photoshop bringt die breite Anwendung Photoshops für die farbliche Oberflächengestaltung mit sich. Filter, Effekte und so ziemlich jedes Photoshop-Tool welches einem in den Sinn kommt, kann angewendet werden. i.materialise fragt die richtige Frage und gibt mit Photoshop auch gleich dazu die passende Antwort: „Welche andere Modellier – oder Designsoftware bietet Bearbeitungstools, die so gut und tiefgreifend sind wie jene von Photoshop?“

 

Im letzten Schritt geht es dann ans Exportieren und Drucken, entweder zuhause oder durch den Service von i.materialise. Wir denken, dass die Zeit für Adobe überreif war auf die steigende Anzahl an Makern zu reagieren und sind froh, dass das Software-Unternehmen schlussendlich doch seine zögerliche Haltung gegenüber dem Gestalten von 3D-Modellen abgelegt hat. Wir sind gespannt auf die Zukunft und bleiben auf jeden Fall dran!

Das Ergebnis einer Photoshop 3D-Session durch i.materialise: piguins! Quelle: https://i.materialise.com/blog/using-photoshop-cc-for-3d-printing

Das Ergebnis einer Photoshop 3D-Session durch i.materialise: piguins!
Quelle: https://i.materialise.com/blog/using-photoshop-cc-for-3d-printing