Dual Extruder 3D Drucker

Die Zukunft der 3D Drucker

Die großen Medien sind langsam auf den Zug aufgesprungen: 3D Drucker werden unser Leben verändern, da scheinen wir uns einig zu sein.
Den Weg in Deutsche Wohnzimmer werden aber vermutlich erst einmal die günstigen 3D Drucker schaffen. Durch die preiswerten Modelle ab 200€ wird die neue Revolution angetrieben.

3D Drucker in den Medien

Wer heute Google News nach „3D Drucker“ fragt, wir schnell feststellen, die Nachrichten über 3D Drucker stammen nicht mehr nur von Nischenmedien, sondern alle großen Medien widmen sich nun dem Thema. Schnell findet man Beiträge von: Die Welt, dem Handelsblatt, RP Online oder der Wirtschaftswoche.
Die Fachzeitschrift c’t hat vor kurzem ein Sonderheft, nur für das Thema 3D Drucker veröffentlicht.
Bei diesem ganzen Medienrummel um 3D Drucker wird es einem schnell klar, dass der 3D Drucker keine Blase ist die bald platzen wird, sondern der 3D Drucker wird sich durchsetzen in unserer Gesellschaft.

Was tun mit einem 3D Drucker?

Jetzt stellt sich nur noch die Frage. Wofür brauchen alle Menschen einen 3D Drucker?
Klar ist, es gibt gewisse Branchen und Hobbys bei denen 3D Drucker Sinn machen. Z.B. Modellbauer, all diejenigen, welche etwas mit Design in jegliche Richtung machen und und und… Wer schon einmal selbst beim Entstehen eines 3D Druck Modells zugesehen hat, der weiß wie schnell es jeden in den Bann des 3D Druckers ziehen kann.
Aber, das ist noch immer nicht die Antwort auf die Frage wer einen 3D Drucker wirklich benötigt.

Dazu habe ich vor kurzem in einem Bericht der Welt einen spannenden Ansatz gelesen (hier zum nachlesen): Der 3D Drucker wird in Zukunft ein Haushaltsgegenstand werden, vergleichbar mit einer Waschmaschine. Jeder Haushalt hat eine(n) und benötigt sie/ihn auch regelmäßig, aber die meiste Zeit stehen die Geräte ungenutzt herum. Das hat verschiedene Gründe, wenn die Gesellschaft erst einmal an dem Punkt angelangt ist an dem sie den Spaß an der Eigenproduktion gefunden hat, lohnt es sich für viele Produzenten nicht mehr Ersatzteile herzustellen. Diese müssten gelagert, in Massen produziert und vertrieben werden. Das wird in Zukunft keinen Sinn mehr machen, wenn ein Großteil der Kunden sich seine abgebrochenen Teile einfach selbst mit dem 3D Drucker ausdruckt.

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Mehr als ABS und PLA Filament

Die große Frage bleibt aber weiterhin, welche Materialien werden wir in Zukunft mit dem 3D Drucker verarbeiten können. Da spreche ich nicht von organischem Material oder Essen, damit werden wir Endverbraucher nichts zu tun haben. Fraglich wird eher, was kommt nach ABS und PLA Filament?
Es gibt bereits einige Weiterentwicklungen wie PVA, HIPS, PC, Laywood, Laybrick und so weiter… Genau dort werden sich in Zukunft die spannenden Entwicklungen abspielen, welche 3D Druckmaterialien wir in Zukunft verarbeiten können, das ist die eigentliche Frage!