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[UPDATE 09.04.2014] M3D Drucker – Micro 3D Printer für Einsteiger

UPDATE 09.04.2014

Seit dem 7. April 2014 ist das Projekt auf Kickstarter zu finden, siehe: Kickstarter Kampagne M3D Printer
Die Crowdfunding-Kampagne des M3D Printers war noch nicht einmal 15 Minuten online und schon wurde das Ziel erreicht. In genau 11 Minuten wurden 50.000 USD für das Projekt gesammelt – das ist Wahnsinn!
Ich bin immer noch sehr überzeugt von diesem tollen 3D Drucker für Einsteiger. Die Crowdfunding Kampagne geht noch bis zum 9. Mai und wird bis dahin sicherlich mehrere Millionen in die Kasse spülen. Bei solch einem Budget kann das Projekt „Micro 3D Printer“ doch nicht mehr schief gehen!
Im Herbst 2014 sollen die ersten Modelle an die Unterstützer raus gehen, bis dahin müssen wir uns gedulden. Aber gespannt sein auf die ersten Testergebnisse können wir ja schon mal. Ich freue mich auf diesen tollen 3D Drucker und drücke den beiden Gründern David Jones und Michael Armani die Daumen.

Beitrag vom 22.03.2014

Der kleine 3D Drucker mit dem schlagkräftigen Namen „M3D“ könnte den Markt umwerfen. Das Besondere am M3D Drucker ist ganz klar der Preis. Mit einem Kampfpreis von umgerechnet 150 € richtet sich der kleine Drucker an alle Einsteiger in den 3D Druck.

Micro 3D Printer für alle

M3D steht für „Micro 3D Printer“, der Name ist in diesem Fall auch Programm. Denn der M3D Drucker ist einer der kleinsten 3D Drucker überhaupt. Somit ist der Drucker natürlich auch nur für kleine Druckelemente geeignet. Die druckbaren Kunststoffelemente können bis zu einer maximalen Größe von 11 x 11 x 12 cm produziert werden. Die Interessentengruppe ist dadurch sehr eingeschränkt. Wie gesagt, der Micro 3D Printer ist an alle gerichtet, die ihre ersten Erfahrungen im 3D Druck sammeln möchten.

Eine weitere Besonderheit des Druckers ist das extrem leichte Gewicht. Der M3D Drucker wiegt nur ca. 1 Kg. Dieses leichte Gewicht wird dadurch erreicht, dass das Gehäuse und die Führungen aus Kohlefaser sind. Laut dem Hersteller soll dies aber keinen Einfluss auf die Stabilität oder die Qualität des Druckers haben.

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M3D Drucker (Quelle: http://themicro3d.com/)

Normales 3D Filament für den M3D Drucker

Der M3D Drucker arbeitet, wie nicht anders zu erwarten, ebenfalls im sogenannten FDM Verfahren. Das „Fused Deposition Modeling“ oder auf Deutsch Schmelzschichtungsverfahren ist üblich für die 3D Drucker heutzutage. So arbeiten auch alle bekannten Modelle wie z.B. der Makerbot Replicator oder der Ultimaker.
Die zu verarbeitenden Stoffe sind 1,75 Millimeter starkes ABS Filament und 1,75 Millimeter PLA Filament. Die Filamentrolle wird unterhalb der Druckplatte abgelegt und ist nicht weiter sichtbar.

Die Druckgeschwindigkeit des Einsteigerdruckers liegt laut den Produzenten des M3D Printes bei 60 mm pro Sekunde. 50 Mikrometer beträgt die maximal Auflösung. Für eine noch bessere Auflösung setzen die Entwickler auf eine spezielle Sensortechnik mit dem Namen „Micro Motion Technology“. Diese Technik liefert über einen Sensor im Hotend exakte Bewegungsdaten des Druckkopfes und soll daher sehr präzise arbeiten.

Drucker kommt in fünf Farben

Der Micro 3D Printer ist in fünf verschiedenen Farben angekündigt: Silber, Schwarz, Blau, Orange und Grün. Nur wann und vor allem OB der Einsteigerdrucker auf den Markt kommen wird, das steht noch in den Sternen. Das Projekt M3D Drucker klingt sehr vielversprechend und hat einiges an Potential, vermutlich steht und fällt das Ergebnis mit der angesetzten Crowdfunding Kampagne welche demnächst auf Kickstarter anlaufen soll.

 

Ein erster Blick auf den M3D Drucker

2 Kommentare
  1. Cornelius Schulze
    Cornelius Schulze says:

    Hallo filamentworld-team,
    guten Tag, mit Interesse habe ich die Artikel über den M3D gelesen. Nun würde ich gern erfahren, wie es weiter gegangen ist und ob es auch wie angekündigt zur Auslieferung gekommen ist. Ein Testergebnis wäre sicher aufschlußreich.
    M.f.G.
    Cornelius Schulze

    Antworten

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