3D Drucker in der Schule - Klassenzimmer

3D Drucker in der Schule

3D Drucker im Schulunterricht sind seit einigen Jahren nichts Unübliches mehr. Was noch bis vor Kurzem nach Zukunftsvision geklungen hat – 3D gedruckte Objekte aus dem Drucker – ist zu einem festen Bestandteil des deutschen Bildungswesens geworden.
Unabhängig von der Lehranstalt und auch fächerübergreifend finden sich moderne 3D Drucker in Schulen, Hochschulen und Universitäten.

Ein Trend in der Schule?

Überraschend kommt dieser Trend nicht für uns. Schon lang können wir ein steigendes Interesse der öffentlichen Einrichtungen an der 3D Druck Technologie feststellen. Wenn man einmal darüber nachdenkt, scheint der Schritt 3D Drucker in der Schule zu verwenden aber auch mehr als logisch. Solange wir uns zurückerinnern können, ist das Lehrkonzept sehr theoretisch gehalten. Nun hat das Lehrwesen zum ersten Mal die Möglichkeit Dinge begreifbarer und anschaulicher zu gestalten.
Sei es der 3D Druck im Unterricht oder aber die Nutzung von 3D Druckern für die Lehrkräfte selbst um Dinge greifbarer zu machen. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Der Umgang mit Computern und digitalen Anwendungen ist für die heutige Generation eine Selbstverständlichkeit. Wenn der 3D Druck ins Klassenzimmer kommt, kann hier eine sehr wichtige Schnittstelle geschaffen werden. Die Verbindung von digitalem Design, z. B. durch ein CAD-Programm mit einem realen, haptischen Objekt. Jedes designte Objekt kann nun vom Bildschirm in die Realität gebracht werden. Diese Fähigkeit wird Lehrpläne verändern und viele bisher da gewesene Strukturen umwerfen, sowohl in der Industrie als auch im Lehrwesen.

3D Drucker in der Schule - bald so normal wie Tablets?

3D Drucker in der Schule – bald so normal wie Tablets?

Welche Lehrstufe nutzt 3D Drucker?

In der Sekundarstufe 1 unseres Bildungssystems wird der 3D Druck in der Schule noch eine untergeordnete oder auch spielerische Rolle spielen. Betroffen davon sind z. B. alle Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und alle weiteren Schulen der Sekundarstufe 1. Die Anwendung von 3D Druck im Lehrplan findet bisher noch nicht im großen Stil statt, kann jedoch für die Lehrkräfte selbst schon ein wichtiges Werkzeug für die Vorbereitung sein.

Interessant wird es ab der Sekundarstufe 2, welche alle Berufsschulen, Fachoberschulen, berufliche Gymnasien, BOS, FOS, BVJ, BK usw. beinhaltet.
In diesem Stadium der Lehre ist die Vermittlung der 3D Druck Technologie bereits ausgeprägter. Die Schüler und Schülerinnen werden spezifischer auf den Beruf vorbereitet, wobei der Umgang mit der neuen Technologie bereits sehr gefördert wird. Abhängig vom Zweig der Berufsbildung, kann der Umgang mit 3D Druckern im Lehrplan bereits von enormer Relevanz sein. Es gibt heute kaum noch ein technisches oder gestalterisches Unternehmen, welches ohne 3D Drucker arbeitet. Dieses Know-how bereits aus der Schule mitzubringen, wird für viele Unternehmer immer von größerer Bedeutung werden.

Im Tertiärbereich unsers Bildungssystems, sprich in den akademischen Ausbildungen an der Hochschule, Berufsakademie und der Universität, hat der 3D Drucker schon lang den Weg in den Lehrplan gefunden.
Abhängig vom Studiengang und Bildungsweg, wird schon seit vielen Jahren mit 3d Druckern gelehrt und geforscht. Vor allem im technischen Bereich ist die additive Produktion kaum noch wegzudenken. Hier geht es auch oftmals über den „FDM-Druck“ hinaus und es werden viele verschiedene 3D-Druck-Technologien eingesetzt, welche für andere Bereiche (meist aus Kostengründen) nicht interessant sind.
Neu ist die große Zunahme an 3D Druckern in Fachbereichen, die noch vor wenigen Jahren nicht in diese Richtung gedacht hatten. Z. B. Architektur und Design. Architekten sind in der Lage verschiedene Modelle problemlos mit dem 3D Drucker zu produzieren, mit Materialien und Formen, welche früher undenkbar gewesen wären.
Ebenso im Design-Bereich. Ob es um Kunst aus dem 3D Drucker geht oder um das designen und Drucken eines Prototyps, durch die neue Technologie sind die Grenzen sehr weit nach hinten geschoben worden.
Daher ist es klar, dass der 3D Druck in der Schule, oder im Studium einen festen Platz gefunden hat und sich vermutlich ein 3D-Druck-Unterricht mehr und mehr durchsetzen wird.

3D Drucker in der Schule - Ultimaker 2

3D Drucker in der Schule – Ultimaker 2

Unsere Empfehlung wenn Sie 3D Drucker im Lehrbetrieb nutzen (möchten)

Unsere Empfehlung an alle Lehrer, Professoren und alle weiteren Lehrbeauftragten zum Thema 3D Druck ist relativ einfach:
Beschäftigen sie sich selbst erst einmal ganz in Ruhe mit der Thematik, bevor sie sich zutrauen 3D Druck in Ihr Lehrprogramm aufzunehmen. Denn, die Technologie ist noch immer in der Anfangsphase und birgt die eine oder andere Schwierigkeit. Je besser Sie selbst mit dem Gerät und der Technik vertraut sind, desto einfacher und effektiver können Sie es Ihren Zuhörern vermitteln.
Für den Druck in öffentlichen Räumen wie Klassenzimmern empfehlen wir hauptsächlich die Verwendung von PLA-Filament. Da dieses keine giftigen Dämpfe absondert, die Verarbeitung relativ einfach ist und die Geruchsentwicklung ebenfalls sehr gering bleibt.
Für spezielle Projekte können sie natürlich auf das gesamte Filamentangebot von Filamentworld zurückgreifen. Zum Testen bieten wir auch 50 g Samples von allen Produkten an und bei Fragen beraten wir sie natürlich sehr gern.
Um die Geräte sauber und lang einsatzfähig zu halten, bieten wir verschiedenes Zubehör an. Ebenso gibt es verschiedene Hilfsmittel, wie z. B. Druckunterlagen und Haftspray, welches den Druck einfach macht und Warping reduziert.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem 3D Druck Projekt in der Schule!

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